Im Zweifel: Eskalation

Es gibt Ausmalbücher zur Entspannung.
Es gibt Ausmalbücher für Achtsamkeit.
Und dann gibt es dieses hier: 

Ein Ausmalbuch für Menschen, die „nur kurz was trinken gehen“
und vier Stunden später auf einer fremden Geburtstagsparty Samba tanzen,  mit einer Sonnenbrille, die ihnen nicht gehört. 

Willkommen bei Im Zweifel: Eskalation

Hier ist niemand nüchtern. Nicht ein Strich. Nicht ein Auge. Nicht mal die Hauspflanze auf Seite 33. 

Das ganze Buch riecht emotional nach: lauter Musik, 4 Uhr morgens,
 „Wen hab ich eigentlich angerufen?“ und „Zeig bitte NIEMANDEM, dass ich getanzt habe wie ein Eichhörnchen auf Red Bull“.

Du musst nicht gut malen. Du musst einfach nur wissen, wie man lacht – vorzugsweise über dich selbst. 

Dieses Buch erinnert an:
• Mädelsabende, wo irgendwann jemand sagt: „Ich liebe euch SO SEHR“
• Aperol im Park, der plötzlich zu drei Aperol wird
• Tage, an denen du sagst „scheiß drauf, wird schon“
• Kater-Sonntage 

Und ganz ehrlich? Wer möchte bitte „maßvoll“ leben?
Die Geschichten, an die man sich erinnert, weil sich keiner mehr dran erinnert. 

 

Und wenn jemand fragt: „Warum gibt es ein Malbuch voller Betrunkener?“
Weil ich ein kunstvolles Verhältnis zur Realität habe. 
Cheers, Baby. Prost auf das bunte Leben.